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Generalversammlung am 3. März 2017

Weitere Aktivitäten siehe hier ...

Fotos vom Rebbaufest 2016

 

 
Der Jahrgang 2016

Die Weinlese fand am Samstag 24. September bei schönem Wetter statt. Nur 16 Personen fanden dieses Jahr den Weg ins Rebgelände am Staufberg. Der Ertrag lag mit 819 kg unter dem  Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2015 (912 kg). Das schlechte und kalte Wetter im Juni trug zur Verrieselung bei. Zudem war das Mehltau an der Ernteverminderung schuld. Durch das schöne Herbstwetter war jedoch sehr schönes und gesundes Lesegut mit 85° Oechsle herangereift. Der Jahrgang verspricht daher ein qualitativ guter Wein zu werden.

Noch etwas Statistik: 920 Arbeitsstunden wurden im Rebberg geleistet, davon 60% für die Rebenpflege und 40% für den Unterhalt des übrigen Geländes. Rund 35% der Arbeitszeit sind an  den Samstagseinsätzen und 65% von Senioren während der Woche erbracht worden.

 

Der Jahrgang 2015

Am 11. September, so früh wie noch nie, konnte die Traubenernte am Staufberg bei schönstem Herbstwetter "eingefahren" werden. Über 20 Helferinnen und Helfer hatten Freude an den süssen, gesunden Regenttrauben. Dank dem heissen Sommer war die Kirschessigfliege kaum ein Thema. Die Leon Millot und Marechal Foch mussten allerdings richtiggehend seziert werden. Stiellähme und grüne Beeren machten den 3 Speziallesern das Leben nicht leicht und diese verdienen ein Sonderlob. Auch den "Schleppern" (Kistenträger) gebührt für ihre anstrengende Arbeit ein grosses Dankeschön!
Beim Weingut Lindenmann in Seengen konnte die RGS 1250 kg Trauben abliefern. Der Oechslegrad betrug hervorragende 92°, eine gute Voraussetzung für einen besonderen Jahrgang.

 

Der Jahrgang 2014

Bei  wunderschönem Herbstwetter brachten über 20 Helferinnen und Helfer am 27. September die Traubenernte ein. Der Ertrag wurde durch die bei uns neu auftretende japanische Kirschessigfliege (kurz KEF) vermindert. Diese ritzen die Traubenbeeren auf und legen ihre Eier hinein. Damit wird mehr oder weniger die ganze Traube unbrauchbar und muss "zu Boden" geschnitten werden. Der Verlust beträgt über 30%, wobei aber nicht alles der KEF zuzuschreiben ist. Auch Stiellähme kommt immer wieder vor. Total 1100 kg (Parzellen der RGS, Renold und Zuckschwerdt), davon 510 kg von der RGS wurden dem Weingut Lindenmann abgeleifert. Der durchschnittliche Oechslewerte betrug 82°. Ob daraus ein guter Weinjahrgang resultiert bleibt abzuwarten.



Der Jahrgang 2013

Kaltes und nasses Wetter im April sorgte für einen verspäteten Frühlingsbeginn. Der dadurch  verursachte Vegationsrückstand, konnte nicht mehr ganz aufgeholt werden. Den ersten beiden Oktoberwochen fehlte zudem die Sonne und so wurden am 12. Oktober bei trockenem, kühlem  Wetter die Trauben gelesen. Die Ernte ergab eine zufriedenstellende Menge von total 1980 kg (Parzellen der RGS, Renold und Zuckschwerdt).

Thomas Lindenmann war mit dem Zustand unserer Trauben sehr zufrieden. Das Erntegut war sehr gesund und schön. Obwohl kein Spitzenresultat bei den Oechslewerten (80°) erzielt wurde, kann mit einem guten Jahrgang gerechnet werden.

 

Der Jahrgang 2012

Das feuchtwarme Sommerwetter hat dazu geführt, dass sich der falsche Mehltau verbreiten konnte. Wegen der Pilzkrankheit wurde deshalb auch weniger Ertrag eingefahren.
Das feuchtwarme Wetter war hingegen für das Wachstum der Pflanzen sehr gut. Das mehrheitlich sonnige Wetter im September hat dazu beigetragen, dass die Trauben gut reifen konnten.

Die kurzfristig angesagte Lese am 26. September ergab 833 kg Traubengut für die RGS. Die Regenttrauben mussten vielfach von Graubeeren gesäubert werden. Léon Millot und Maréchal Foch zeigten sich dagegen kerngesund. Unser Winemaker Thomas Lindenmann hat gute 84° Oechsle gemessen.

 

Der Jahrgang 2011

Am 22. September 2011 konnten bei besten Bedingungen 852 kg Trauben gelesen werden.
Der durchschnittliche Zuckergehalt betrug 94° Oechsle!

Das wird wohl der beste Wein der letzten 10 Jahre geben, noch besser als 2003.

Im legendären Hitzesommer 2003 waren die Traubenstöcke wegen der massiven Trockenheit dauernd in einem gewissen Stresszustand. Die Zuckergehalte waren zwar rekordhoch, die Weine mit viel Alkohol machten am Anfang jedoch einen unreifen Eindruck.

Charakteristisch für das Weinjahr 2011 war die frühe Blütezeit schon ab Mitte Mai und die extreme Frühjahrs-Trockenheit. Dank massiver Regenfälle im Juli wurden die Rebstöcke besser ernährt, die Trauben schöner ausgereift als 2003. Die Hagelschäden vom Juli verhinderten am Staufberg eine noch höhere Erntemenge.

 

Regent 2010

 

Die Gärung verlief optimal, dabei wird laufend der Zuckergehalt bestimmt. Nach 6 Tagen konnte die Maische bei 11 Oe gepresst werden.

Bei der 2. Gärung wird die Apfelsäure abgebaut (es entsteht dabei Milchsäure), auch dieser Schritt verlief problemlos.

Zum ersten Mal haben wir keinen Blauburgunderzusatz verwendet. Die Abfüllung der Flaschen erfolgte im August 2011.

 

Es wird ausnahmsweise für diesen Jahrgang keinen Barriqueausbau geben!

 

Barrique 2009

 

Mitte Februar 2010 wurden 225 Liter Regent in ein 2jähriges Eichenfass gefüllt.

Die Reife des Weines geht weiter und wird durch die Aufnahme von Tanninen unterstützt.

Die Gerbstoffe werden feiner, der Wein dadurch meistens gehaltvoller und langlebiger.

 

Stand: 25.12.2016